Straffungsoperationen

Sie haben es mit Hilfe einer bariatrischen Operation oder durch eine konsequente Lifestyleänderung geschafft viel Gewicht zu verlieren?
Leider ist häufig durch die alleinige Gewichtsabnahme das Ziel des Wohlfühlkörpers noch nicht erreicht. Nach extremem Gewichtsverlust bleibt oftmals die ausgedehnte Bauchdecke zurück. Überschüssige Hautfalten stören nicht nur das ästhetische Erscheinungsbild, sondern führen auch oft zu Reizungen bis hin zu Entzündungen der Haut.

Vor der Operation sollten Sie ihr Wunschgewicht bereits erreicht haben, da nur so optimale ästhetische Ergebnisse erzielt werden können.
Wenn es weiterhin zu einer Gewichtsabnahme kommt, kann auch die gestraffte Haut wieder erschlaffen.

Sollte bei Ihnen gleichzeitig eine Rektusdiastasen nach Schwangerschaft bestehen, so können wir diese im gleichen Eingriff mit versorgen. Unter einer Rektusdiastese versteht man das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskulatur. Die führt zu einem Schwächegefühl der Bauchwand sowie dem Durchsacken des Bauchs nach vorne und einer breiten Taille.

Bauchdeckenstraffung

Die Operation findet in Vollnarkose statt.  Das Erschlaffte Gewebe wird gelöst und nach unten gestrafft. Dadurch wird sich die Position des Bauchnabels verändern und dieser muss entsprechend versetzt werden. Bei dieser Methode wird eine lange waagrechte Narbe am Unterbauch verbleiben. Diese liegt allerdings so weit unten, dass sie gut durch Unterwäsche/ Bikinihose verdeckt werden kann. Falls der Hautüberschuss sehr ausgeprägt ist, wird oftmals zusätzlich ein senkrechter Schnitt notwendig. Häufig wird eine Bauchdeckenstraffung mit einer Liposuktion kombiniert.

Vorbereitung:

Der Eingriff sollte nur auf gut gepflegter Haut ohne Entzündungen stattfinden, um eine Keimverschleppung zu vermeiden. Um eine möglichst gute Wundheilung zu erzielen sollten sie unbedingt mindestens 1 Monat vor und ein Monat nach der OP auf Rauchen verzichten. Außerdem sollten sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure (z.B.: Aspirin) einnehmen, da diese die Blutgerinnung hemmen. Besonders wichtig ist, dass Sie uns über Allergien und Vorerkrankungen informieren. Diese werden wir aber auch standardmäßig abfragen. 
Für die Zeit nach der Bauchdeckenstraffung sollten Sie 7 – 10 arbeitsfreie Tage einplanen.

Nach der Bauchdeckenstraffung

Nach der Bauchdeckenstraffung wird Ihnen noch im Operationssaal eine Bauchbinde zur Kompression angelegt. Besonders wichtig für ein optimales Ergebnis ist, dass die Bauchdecke keinem Druck ausgesetzt wird. Außerdem werden Ihnen Drainagen eingelegt um Wundflüssigkeit abzuleiten. Diese werden vor der Entlassung entfernt.

Während des stationären Aufenthalts wird Ihnen durch unser kooperierendes Sanitätshaus ein Kompressionsmieder angepasst. Dieses müssen Sie für insgesamt 6 Wochen tragen. Der stationäre Aufenthalt wird mindestens zwei Nächte betragen. Erst wenn Sie sich wieder fit genug fühlen, um sich selbstständig zu versorgen, werden wir Sie entlassen.

Mit leichten Wundschmerzen ist zu rechnen. Diese sind ganz normal und lassen in der Regel nach zwei bis drei Wochen nach. Auch kann es zu Taubheitsgefühlen um die Bauchnabelregion kommen. Auch diese bilden sich mit der Zeit zurück. In dieser Zeit werden Sie durch regelmäßige Wundkontrollen in unserer Ambulanz betreut. Nach zwölf bis vierzehn Tagen findet der Fadenzug statt. Oftmals arbeiten wir mit selbstauflösenden Fäden, sodass nur die Fadenenden gekürzt werden müssen.

Um Blutgerinnselbildungen (Thrombose/Embolie) zu vermeiden, sowie um den Kreislauf zu aktivieren, soll zügig mit Bewegung begonnen werden. Auf Sport, sowie Saunabesuche und Baden sollte allerdings 6-8 Wochen verzichtet werden. Duschen ist in der Regel nach wenigen Tagen möglich.  Wichtig für eine schöne Narbenbildung ist eine sorgfältige Narbenmassage. Die Narbe sollte mit sanftem Druck jeden Tag mit Hilfe von Feuchtigkeitscreme massiert werden. Unsere engmaschigen Nachkontrollen zielen auf eine optimale Narbenheilung ab.

Risiken

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Bauchdeckenstraffung Risiken. Zum einen gelten hier allgemeine Operationsrisiken wie Blutungen und Nachblutung. Diese würden einen erneuten chirurgischen Eingriff erfordern. Sollte es zu Infektionen und Wundheilungsstörungen kommen sind diese üblicherweise durch Antibiotika in den Griff zu bekommen. Ein erneutes Auseinanderweichen der Bauchmuskulatur ist sehr selten. Wir nehmen uns Zeit für Sie und besprechen ihre individuellen Risiken.

Gerne beantragen wir für Sie eine Kostenübernahme der Operation bei der Krankenkasse und begleiten Sie durch den bürokratischen Prozess.

Operationsdauer

1,5 -2 Stunden

Anästhesieform

Vollnarkose

Krankenhausaufenthalt

2 bis 4 Tage

Schmerzen

mäßig

Nachsorge

Bauchgurt, Fadenzug entfällt meist

Arbeitsfähigkeit

Ca. 5-10 Tage (Bürotätigkeiten)

Sport

Karenz für ca. 6 Wochen, Beintraining schon früher möglich

 

Beine

Die Operation findet in Vollnarkose statt.

Das erschlaffte Gewebe wird gelöst und nach unten gestrafft. Bei dieser Methode wird eine lange waagrechte Narbe an der Oberschenkelinnenseite verbleiben. Diese wird im Verlauf zart werden, allerdings sichtbar bleiben. Besteht bei Ihnen die erschlaffte Haut besonders an der oberen Oberschenkelinnenseite kann diese auch durch einen zusetzlichen Schnitt in der Leiste entfernt werden. Hier kann die Narbe gut durch Unterwäsche/ Bikinihose verdeckt werden.

 

Operationsdauer

1 -2 Stunden

Anästhesieform

Vollnarkose

Krankenhausaufenthalt

1 bis 3 Tage

Schmerzen

mäßig

Nachsorge

Kompressions-Hose, Fadenzug entfällt meist

Arbeitsfähigkeit

Ca. 5-10 Tage (Bürotätigkeiten)

Sport

Karenz für ca. 6 Wochen

 

Arme

Die Operation findet in Vollnarkose statt.

Das erschlaffte Gewebe wird gelöst und zur Oberarminnenseite gestrafft. Bei dieser Methode wird eine lange waagrechte Narbe an der Oberarminnenseite verbleiben. Diese wird im Verlauf zart werden, allerdings sichtbar bleiben. Manchmal ist ein weiterer Schnitt in der Achsel notwendig.

 

Operationsdauer

1 -2 Stunden

Anästhesieform

Vollnarkose

Krankenhausaufenthalt

1 bis 3 Tage

Schmerzen

mäßig

Nachsorge

Kompressions-Wäsche, Fadenzug entfällt meist

Arbeitsfähigkeit

Ca. 5-10 Tage (Bürotätigkeiten)

Sport

Karenz für ca. 6 Wochen, Beintraining schon früher möglich

    Die Geisenhoferklinik

    Tradition, verbunden mit modernster Medizin – dafür steht die Geisenhoferklinik am Englischen Garten in München. Die Klinik wurde im Frühling 1940 von Dr. Lorenz Geisenhofer gegründet. Dr. Geisenhofer war Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und hatte zwei Jahre zuvor den ehemaligen Stadtpalais der Familie von Hohenzollern-Sigmaringen gekauft und umbauen lassen. Sein Ziel: In schönem Ambiente Patienten individuell betreuen und bestmöglich behandeln.
    Diesem Ziel folgen wir noch heute. Die Geisenhoferklinik gehört in den Bereichen der Geburtshilfe, der Mammachirurgie, der operativen Gynäkologie und der plastisch/ästhetischen Chirurgie zu den führenden Einrichtungen in München und Umgebung.


    Ärztliche Leitung

    Professor Dr. Thilo Schenck ist Ärztlicher Direktor der Frauenklinik Dr. Geisenhofer sowie Chefarzt der Abteilung für Brustchirurgie, Plastische und Ästhetische Chirurgie.
    Er war seit 2018 stellvertretender Direktor & Leitender Oberarzt der Abteilung für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München.  Dort war er unter anderem als Leiter der Rekonstruktiven und Ästhetischen Brustchirurgie verantwortlich für die mikrochirurgische Brustrekonstruktion mit freien Lappenplastiken (DIEP) verantwortlich.

    Professor Schenck hat umfassende Erfahrung in den Bereichen der Gesichtschirurgie sowie des Bodycontouring mit Schwerpunkt auf postbariatrischen Patienten und Patienten mit Lipödemen. Er hat über 10 Jahre Erfahrung mit Straffungsoperationen und weit über 1000 Behandlungen durchgeführt. Außerdem ist er regelmäßig als Berater und Referent für Selbsthilfegruppen tätig.

    gender_m Ästhetische Plastische ChirurgieBelegarztBrustzentrum/Plastische ChirurgieLeitender Arzt
    Prof. Dr. Thilo L. Schenck
    Ärztlicher Direktor & Chefarzt der Abteilung für Brust-, Plastische und Ästhetische Chirurgie
    Hirschauer Str. 6
    80538 München
    Tel. 089 38 31 1521Tel. 089 38 31 1521

    Ablauf der Behandlung und Aufenthalt in der Klinik

    Im ersten Schritt erfolgt immer ein ausführliches persönliches Gespräch. Vor der Operation werden die betroffenen Regionen durch 3D Oberflächenscan analysiert und postoperativ der Behandlungserfolg kontrolliert.

    Professor Schenck und sein Team nehmen sich Zeit für Sie und gehen gerne auf Ihre individuellen Wünsche ein und legen gegebenenfalls mit Ihnen Termine für Ihre Operationen fest. Sollten Sie von anderen Ärzten bereits Dokumente haben, die einen Behandlungsbedarf der überschüssigen Haut bestätigen (z.B. vom Dermatologen bestätigte Hautirritationen oder orthopädische Leiden), ist dies für die Rücksprache mit der Krankenkasse sehr hilfreich. Bitte bringen Sie daher alle medizinischen Unterlagen (z.B. vom Dermatologen oder Orthopäden - falls vorhanden) zu Ihrem Termin mit.


    So erreichen Sie unsere Praxis: 089 / 38 31 1521
                                                             praxis@geisenhoferklinik.de

    Voll informiert und mit einem sicheren Gefühl gehen Sie zur Operation, die in der Frauenklinik Dr. Geisenhofer durchgeführt wird. Die Aufnahme erfolgt in der Regel am Tag der OP.  Gerne ermöglichen wir unseren Patienten mit weiteren Anfahrtswegen auf eigene Kosten einen Tag früher in die Klinik zu kommen (sogenannte Hotelleistung).

    Wir erstellen für jeden Patienten einen individuellen OP-Plan. Häufig beginnen wir mit der Straffung von Bauch und Rücken (Abdominoplastik/ unteres Bodylift), in einer zweiten OP werden die Oberschenkel gestrafft, abschließend die Arme und ggf. die Brust (oberes Bodylift).

    Nach der Operation werden Sie von erfahrenem und speziell ausgebildetem Pflegepersonal, versorgt. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt bei Straffungen der Arme ein bis zwei Tage, bei Operationen der Oberschenkel und des Bauchs zwei bis vier Tage. Während Ihres Aufenthalts erfolgt täglich eine Visite durch den behandelnden Arzt und gegebenfalls eine speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Physiotherapie. Im Anschluss an die Operationen werden Sie mit Kompressionswickelungen versorgt und tragen sechs Wochen Kompressionswäsche.


    Infos zur Kostenübernahme durch die Krankenkasssen

    Bei einem postbariatrischen Eingriff wie der Bauchdeckenstraffung geht es nicht ausschließlich darum ästhetische Störfaktoren zu beseitigen, sondern auch um die Therapie gesundheitlicher Probleme, die durch die überschüssige Haut entstehen können. Die Reibung an der Haut kann unter der Fettschürze Irritationen, starken Juckreiz und Entzündungen verursachen. Bei vielen Patienten lösen die Hautlappen auch einen psychischen Leidensdruck aus. Können derartige gesundheitliche Einschränkungen nachgewiesen werden, ist es möglich, dass die Kosten für die Bauchdeckenstraffung von der Krankenkasse übernommen werden.

    Sollten Sie von anderen Ärzten bereits Dokumente haben, die einen Behandlungsbedarf der überschüssigen Haut bestätigen (z.B. vom Dermatologen bestätigte Hautirritationen oder orthopädische Leiden), ist dies für die Rücksprache mit der Krankenkasse sehr hilfreich. Bitte bringen Sie daher alle medizinischen Unterlagen zu Ihrem Termin mit.

    Gerne beraten wir Sie ausführlich und stellen für Sie einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Krankenkassen.


    Selbsthilfegruppen in Ihrer Umgebung

    Adipositas SHG Garmisch-Partenkirchen (Werdenfels)
    Auenstr. 6
    82467 Garmisch-Partenkirchen
    E-Mail: anton.ostermeier@web.de

    Adipositas SHG München-Gräfeling
    Ruffinialle 17
    82166 Gräfelfing
    E-Mail: sl.kinzinger@t-online.de

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