Nabelschnurblutentnahme

In der Frauenklinik Dr. Geisenhofer bieten Ihnen zwei externe Unternehmen die Entnahme des Nabelschnurblutes direkt nach der Geburt Ihres Kindes an. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten und ist ohne Risiko für Sie oder Ihr Kind.

Nach der Entnahme wird das Blut von einem Kurier abgeholt. Schließlich werden die Stammzellen in einem Labor in Deutschland aufbereitet und dort in einen Kälteschlaf versetzt bis sie irgendwann einmal zum Einsatz kommen sollen.

Der gesamte Prozess – angefangen bei der Entnahme, bis hin zur Abgabe - unterliegt dem strengen deutschen Arzneimittelgesetz.

Wir arbeiten sowohl mit Bayerns größter Nabelschnurblutbank im Universitätsklinikum Erlangen (in Kooperation mit eticur), als auch mit der Nabelschnurblutbank Vita34 (Leipzig) zusammen.
Dort wird das Nabelschnurblut aufbereitet und gelagert. Unsere Ärztinnen/Ärzte im Kreißsaal sind in der Entnahme geschult und führen diese laufend durch.

Grundsätzlich stehen Ihnen in der Frauenklinik Dr. Geisenhofer GmbH zwei alternative Möglichkeiten zur Verfügung:

 


Der Ablauf (private Aufbewahrung und öffentliche Spende)

Bitte setzen Sie sich in jedem Fall ca. 6 Wochen vor der Geburt Ihres Kindes direkt mit Ihrem bevorzugten Anbieter in Verbindung, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Im Fall einer privaten Aufbewahrung schließen Sie im Vorfeld einen Vertrag ab, der Ihnen (bzw. Ihrem später volljährigen Kind) uneingeschränkt die Rechte an den eigenen Stammzellen garantiert.

Haben Sie sich für die öffentliche Spende entschieden, muss zunächst ihre Spendetauglichkeit festgestellt werden. Dazu ist es erforderlich, dass Sie verschiedene Fragen in einem Anamnesebogen vorab beantworten - genau wie bei der bekannten Knochenmarkspende.

Sie bekommen dann in beiden Fällen die Entnahmebox mit einem Kurier nach Hause geschickt. Am Tag der Geburt Ihres Kindes bringen Sie diese Box einfach mit in den Kreißsaal – unser Personal erwartet Sie schon und wird die Entnahme des Nabelschnurblutes routiniert für Sie durchführen.

Es folgen der Transport in das Labor, die Aufbereitung und die dauerhafte Lagerung der Stammzellen bei -175 °C.

Bei der Spende wird das Präparat schließlich Patienten auf der ganzen Welt über das Zentrale Knochenmarkspenderegister (ZKRD) angeboten.

Bei der privaten Aufbereitung erhalten Sie nach Abschluss der umfangreichen Kontrolluntersuchungen ein Einlagerungszertifikat mit allen erforderlichen medizinischen Angaben.

Ein nachträglicher Wechsel z.B. von „Spende“ in „Private Aufbewahrung“ – oder umgekehrt - ist grundsätzlich leider nicht möglich.

An ausgewählten Tagen haben Sie im Anschluss an unseren Informationsabend die Möglichkeit sich mit den Anbietern von Stammzellendepots, Vita 34 oder Eticur, umfassend über das Thema Stammzellen Spende zu informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.eticur.de und unter www.vita34.de.

 

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