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Nach der Geburt – Vertrauen Sie auf unsere Begleitung im Wochenbett

Die Geburt liegt hinter Ihnen – ein intensives, kraftvolles Erlebnis. Jetzt beginnt eine neue Phase, in der Sie sich erholen, Ihr Baby kennenlernen und als Familie zusammenwachsen dürfen. Diese ersten Tage sind prägend und verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns sehr, Sie während der ersten Tage des Wochenbetts begleiten und unterstützen zu dürfen. Auf unserer Wochenbettstation können Sie durchatmen. Hier haben Sie Zeit für sich und Ihr Baby, während unser erfahrenes Team für Ihre Gesundheit sorgt: Von der Wundversorgung über Stillberatung bis zur emotionalen Unterstützung – wir sind da, wann immer Sie uns brauchen.

Was bedeutet die Zeit nach der Geburt?

Die Zeit nach der Geburt, das sogenannte Wochenbett, ist eine besondere Phase. Die ersten Wochen nach der Geburt bringen große Veränderungen für Mutter und Kind mit sich — körperlich, emotional und für die ganze Familie. Die Entbindung ist nur der Anfang eines vollkommen neuen Lebensabschnitts, in dem sich Eltern erst zurechtfinden müssen. Nach der Geburt brauchen Frauen Zeit für die Genesung. Das Wochenbett ist eine Zeit der Heilung, des Kennenlernens und der Bindung zwischen Mutter und Kind.

Unsere Wochenbettstation

In der Frauenklinik Dr. Geisenhofer begleiten wir Frauen durch die sensible Zeit nach der Geburt mit Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und der Sicherheit, die Sie sich für diese besondere Zeit wünschen.

Unsere Wochenbettstation bietet Müttern und ihren Babys die optimale Umgebung für die ersten Tage nach der Entbindung. Erschöpfung und Glück, körperliche Genesung und emotionale Veränderungen sind sich ergänzende Aspekte in den Tagen nach der Geburt.

Um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mutter und Kind rund um die Uhr gewährleisten zu können, stehen Ihnen unsere erfahrenen Hebammen, Pflegefachkräfte und Ärzt:innen jederzeit zur Verfügung.

Wie lange dauert die Erholung nach der Geburt?

Die Erholung nach der Geburt ist sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei einer vaginalen Entbindung benötigen Frauen in der Regel sechs bis acht Wochen für die körperliche Rückbildung, nach einem Kaiserschnitt kann es etwas länger dauern. Das Wochenbett umfasst traditionell 40 Tage, also etwa sechs Wochen nach der Geburt.

Unser Team — Experten für die Zeit nach der Geburt

Unser erfahrenes Team aus Hebammen, Pflegefachkräften und Ärzt:innen steht Ihnen verlässlich zur Seite. Derzeit arbeiten in unserem Haus drei gemäß der Stillzertifizierung IBCLC ausgebildete Pflegefachkräfte, eine weitere befindet sich in der Ausbildung. Darüber hinaus absolvieren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das „Basisseminar Stillen“. Bei Fragen oder Problemen nach der Geburt oder bei der Ernährung Ihres Babys sind wir jederzeit für Sie da.

Was brauchen Mütter nach der Geburt?

Körperliche Erholung und Pflege

Nach der Geburt braucht Ihr Körper Zeit zur Genesung. Wir unterstützen und begleiten Sie dabei. Unsere festen Besuchszeiten sorgen für die nötige Ruhe auf Station.

Was passiert im Körper nach der Geburt?

Rückbildung der Gebärmutter: Die Gebärmutter muss nach der Schwangerschaft wieder ihre ursprüngliche Größe erreichen. Dieser Prozess dauert etwa sechs Wochen nach der Geburt.

Wochenfluss: Der Wochenfluss ist normal und zeigt, dass sich Ihr Körper von der Schwangerschaft erholt. Wir beobachten und begleiten diesen natürlichen Prozess.

Heilung nach Kaiserschnitt: Nach einem Kaiserschnitt brauchen Frauen besondere Aufmerksamkeit und längere Erholung. Unser Team kennt die speziellen Bedürfnisse.

Stillbegleitung: Unsere Expertinnen helfen Ihnen dabei, eine gute Stillbeziehung aufzubauen.

Emotionale Unterstützung

Die Zeit nach der Geburt bringt große emotionale Veränderungen mit sich:

Baby Blues: Viele Frauen erleben in den ersten Tagen nach der Geburt emotionale Schwankungen. Das ist völlig normal und geht meist von selbst vorüber.

Bindung zum Baby: Die Eltern-Kind-Bindung entwickelt sich individuell. Manche Frauen spüren sofort eine tiefe Verbindung, andere brauchen Zeit.

Wochenbettdepression: Wenn der “Baby Blues” nicht vorübergeht, kann sich eine Wochenbettdepression, eine sogenannte Postpartale Depression entwickeln. Wir nehmen Ihre Sorgen ernst und helfen Ihnen weiter. Hier finden Sie weitere Informationen.

Wichtige Untersuchungen für Ihr Kind

Nach der Geburt stehen wichtige Untersuchungen für Ihr Kind an. Je nach Aufenthaltsdauer in unserer Klinik finden diese entweder noch bei uns statt oder außerhalb der Klinik bei der Kinder:ärztin und ggf. Ihrer Nachsorgehebamme.

U1-Untersuchung: Die erste Vorsorgeuntersuchung erfolgt durch die bei der Entbindung anwesende Gynäkolog:in oder die Hebamme.

Erweiterte kinderärztliche Untersuchung: Bei bekannten Risiken oder vorgeburtlichen Befunden wird am nächsten Vormittag nach der Geburt eine weitere kinderärztliche Untersuchung durchgeführt.

Gewichtskontrollen: Jedes Neugeborene verliert zunächst an Gewicht. Die Gewichtskontrollen finden täglich statt.

Neugeborenen-Screening: Bei Ihrem Kind wird am 3. Lebenstag (das Baby muss mind. 36 Stunden alt sein) der Suchtest auf verschiedene Stoffwechselerkrankungen durchgeführt. Diese Untersuchung ist sehr wichtig für Ihr Baby.

U2-Untersuchung: Die zweite Vorsorgeuntersuchung findet ab dem dritten Lebenstag statt. Wenn die U2-Untersuchung bei Entlassung noch nicht durchgeführt ist, melden Sie sich hierfür bitte bei Ihrer Kinderärzt:in an. Für diese Untersuchung benötigen Sie die Versichertenkarte von der Person, bei der das Baby versichert wird.

Vitamin-K-Gabe: Ihr Baby hat noch kein gutes Gerinnungssystem, wenn es geboren wird. Deshalb erhält es jeweils zur U1 und U2 Vitamin K für eine gesunde Entwicklung.

Vitamin-D-Gabe: Ihr Baby sollte ab dem 10. Lebenstag täglich Vitamin D bekommen.

Ultraschalluntersuchungen: Neben den erforderlichen Untersuchungen bieten unsere Kinderärzt:innen auch erweiterte Untersuchungen an. Hierzu erhalten Sie eine schriftliche Info bereits vor der Entbindung bei Ihrer Belegärzt:in, spätestens jedoch im Kreißsaal.

Ambulante Nachsorge-Termine außerhalb unserer Klinik

Rückbildungskontrolle bei Ihrer Gynäkolog:in: Spätestens nach ca. 6 Wochen nach der Geburt sollten Sie Ihre Frauenärzt:in aufsuchen. Bei diesem Kontrolltermin wird überprüft, ob sich die Gebärmutter gut zurückgebildet hat. Wenn gewünscht, sprechen Sie über Verhütungsmethoden.

Kinderärztliche Untersuchungen und Beratungen: In der vierten bis fünften Lebenswoche findet die U3-Untersuchung statt. Die Kinderärzt:in informiert und berät Sie auch über den Impfplan. Bitte beachten Sie zudem die — in Bayern gesetzlich verpflichtenden — Folgeuntersuchungen U4 bis U9. Sie dienen einer regelmäßigen Kontrolle über die gesunde Entwicklung Ihres Kindes.

Ihre Wochenbettplanung: Was tut einer Frau nach der Geburt gut?

Körperliche Regeneration

Ausreichend Ruhe: Schlafen Sie, wann immer es möglich ist.

Gesunde Ernährung: Ihr Körper braucht Nährstoffe für die Heilung und das Stillen.

Sanfte Bewegung: Leichte Spaziergänge fördern die Durchblutung und das Wohlbefinden.

Rückbildungsgymnastik: Spezielle Übungen helfen bei der Wiederherstellung der Körperspannung.

Seelisches Wohlbefinden

Zeit für sich: Nehmen Sie sich bewusst kleine Auszeiten.

Sozialer Kontakt: Der Austausch mit anderen Müttern kann sehr hilfreich sein.

Professionelle Hilfe: Bei anhaltenden psychischen Problemen zögern Sie nicht, Hilfe zu suchen. Einen Überblick über mögliche Anlaufstellen erhalten Sie hier.

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